Was ist passiert? Nach zahlreichen Verzögerungen hat Intel endlich seine ersten Arc Grafikkarten mit dem Codenamen Alchemist veröffentlicht, die 2022 sowohl auf Desktop- als auch auf Laptop-Geräten debütierten. Das Unternehmen bestätigte, dass die nächste Generation von Xe2 Battlemage Grafikkarten möglicherweise noch in diesem Jahr auf den Markt kommen wird, gefolgt von Xe3 Celestial in naher Zukunft.
Die Bestätigung kam letzte Woche während eines Interviews mit PCWorld, in dem Tom Petersen von Intel sagte, dass die nächste Generation von Arc Grafikkarten vor CES 2025 auf den Markt kommen wird. Obwohl er keinen genauen Zeitrahmen für die Veröffentlichung angab, wurde klar, dass das Unternehmen auf die zweite Hälfte des Jahres 2024 abzielt.
Petersen sagte auch, dass die ersten Modelle der Battlemage-Chips bereits in den Laboren getestet werden, wobei 30% der GPU-Abteilung von Intel an der Verbesserung der Software und der Vorbereitung auf die Markteinführung arbeiten. In der Zwischenzeit hat sich der Großteil des Ingenieurteams bereits der Entwicklung des "nächsten großen Dings" zugewandt, das höchstwahrscheinlich Xe3 Celestial - der Nachfolger von Battlemage - sein wird.
Petersen gab nicht viele Details zu den kommenden Grafikkarten preis, sagte jedoch, dass das Unternehmen später in diesem Jahr mehr Informationen teilen wird. Frühere Leaks enthüllten, dass die Xe2-HPG (Battlemage) Architektur wahrscheinlich auf dem N4-Fertigungsprozess von TSMC basieren und bis zu 56 Xe-Kerne umfassen wird. Verbesserungen bei Speicher und Raytracing werden ebenfalls erwartet.
Die offizielle Bestätigung des Zeitrahmens für die Markteinführung von Battlemage kommt einige Wochen, nachdem Intel versehentlich seine Pläne für die nächste Serie von Grafikkarten gezeigt hat. Während der Präsentation der Meteor Lake Mobilprozessoren in Japan teilte das Unternehmen einen Zeitplan mit "kommenden Produkten im Jahr 2024", auf dem ein Grafikchip mit dem Namen Battlemage zu sehen war.
Die Einführung von Alchemist im Jahr 2022 war ziemlich problematisch - ständige Verschiebungen und Verzögerungen, Probleme mit Treibern und der Leistung in DirectX 11 und DirectX 9 Spielen. Trotz ständiger Updates und erheblicher Leistungsverbesserungen wurde Alchemist nicht besonders gut angenommen und konnte sich nicht gegen die Konkurrenz von Nvidia und AMD behaupten. Intel hofft, dass die Situation mit den Treibern bei Battlemage (und Celestial) viel besser sein wird und sie keine ähnlichen Probleme haben werden, was die Gamer ernsthaft dazu bringen könnte, bei ihrem nächsten Grafikkarten-Upgrade nachzudenken.
Quelle: TechSpot